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In welcher Haut stecke ich eigentlich?

Donnerstag, 07. März 2013

In welcher Haut stecke ich eigentlich?

Bei der Wahl der richtigen Pflegeprodukte ist die Bestimmung des eigenen Hauttyps entscheidend, denn nur so wissen Sie, welche Pflege Ihre Haut wirklich benötigt.

Wir teilen die Haut in 4 große Gruppen:

Die normale Haut

Würde sich jeder wünschen, doch gerade sie ist äußerst selten anzutreffen. Normale Haut fühlt sich an wie ein reifer Pfirsich beim Drüberstreichen. Weich und glatt , ganz fein behaart, unempfindlich gegen alle äußeren Anfeindungen. Ihr tut weder die Hitze, noch die Sonne, auch nicht die Kälte etwas an. Sie neigt nicht zu Flecken, hat keine schuppigen Stellen. Normale Haut weist eine ausgeglichene Talgdrüsenfunktion vor, und der Feuchtigkeitshaushalt ist intakt. Sie ist feinporig mit einem sanften Schimmer und frei von allen Unreinheiten. Sanfte, schützende Pflege ist hier zu empfehlen, um ihre Schönheit zu erhalten.

Die trockene Haut

Sehr dünne, durchsichtig scheinende Haut, auch oftmals anfällig auf geplatzte Äderchen(Couperose). Sie bildet teilweise Schüppchen, neigt zu Juckreiz, durch die Spannung die entsteht, weil ihr die nötigen Lipide fehlen. Häufig ist eine trockene Haut auch eine empfindliche Haut. Gekennzeichnet ist die trockene Haut durch einen Mangel an Fetten und verminderte Feuchtigkeit. Durch die herabgesetzte Schutzbarriere (Säureschutzmantel) ist sie gefährdet für sehr starke Verdunstung der Feuchtigkeit, welches ein Austrocknen der Haut zur Folge hat.

Wunderschön anzusehen in jungen Jahren, während sich andere mit Pickeln und Hautunreinheiten herumschlagen, neigt die trockene Haut in zunehmendem Alter leider stark zur Faltenbildung.

Der Hauttyp ist jedem Menschen in die Wiege gelegt. Jedoch wird auch durch äußere Faktoren die Haut zusätzlich gereizt. In der Sonne sollte man besonders aufpassen und einen guten und hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Auch die Kälte im Winter, vor allem die Temperaturunterschiede, machen der Haut zu schaffen. Hier ist eine Kälteschutzcreme von Vorteil. Besonders beim Wintersport wie Schifahren, Eislaufen usw. Jedoch auch bei ausgedehnten Spaziergängen in einer herrlichen Winterlandschaft sollten Sie auf die Kälteschutzcreme nicht verzichten. Ein idealer Begleiter ist das Make-up. Es behütet die Haut vor der Kälte wie ein Mantel. Die Tagescreme ist das Kleid- das Make-up der Mantel. Sind Sie ein Saunafreund? Auch hier ist Vorsicht geboten. Neigt die Haut zu Couperose, unbedingt vorher die heiklen Stellen abdecken, beim Aufguss einen Waschlappen vor das Gesicht halten und auch nach dem Saunagang nur lauwarm das Gesicht abwaschen.

Reichhaltige Pflegeprodukte verhindern das weitere Austrocknen der Haut. Vor allem rechtzeitig mit sorgfaltiger Pflege beginnen . Mit circa 35 Jahren hat man den Höhepunkt des Lebens erreicht, ab dann beginnt der raschere Alterungsprozess. Um dem Altern ein Schnippchen zu schlagen, auf alle Fälle Anti-Ageing Produkte verwenden. So verliert das Wort Alter seinen Schrecken.

Die fette Haut

Fettige Haut neigt zu übermäßiger Talgproduktion. Durch diese wird die Haut nicht nur befeuchtet und geschmeidig gehalten, sondern sie führt vermehrt zu verstopften Poren, Mitessern und auch hin und wieder zu Entzündungen, die sich auch auf Rücken und Dekolleté ausbreiten. Speziell in der Jugend, wenn die Hormonproduktion in vollem Gang ist, sind die meisten Teenager sehr unglücklich mit ihrer Haut. Sie ist großporig und wirkt stark glänzend. Die fettige Haut hat jedoch den Vorteil, nicht so stark zu altern, wie die trockene Haut.

Die richtige Pflege: Adstringierende, mattierende und ganz leichte schützende Produkte.

Akne: In der Pubertät kommt es nicht selten zu ausgebreiteter Akne. Diese unangenehme Hauterscheinung muss mit viel Konsequenz immer gründlichst gereinigt, geschützt und mit entzündungshemmenden Produkten gepflegt werden.

Die Mischhaut

Ein Mix aus beiden Hauttypen ( trockene und fettige Haut ). Die T-Zone ist bezeichnend für die Mischhaut. Als T-Zone benennt man die Stirn, die Nase und das Kinn. Hier ist die Haut großporig, fettig glänzend und zu Unreinheiten neigend. Wohingegen die Wangen zu trockener und teilweise empfindlicher Haut neigen.

Wir empfehlen spezielle sanfte Cremen, welche die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen und auf keinen Fall in den mittleren Regionen belasten.

“Everything you can imagine, nature has already created.”

Albert Einstein