Sieben Tipps um Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft zu verhindern

Montag, 08. Mai 2017

Sieben Tipps um Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft zu verhindern

Die Vermeidung von Dehnungsstreifen - für werdende Mütter eines der Hauptanliegen. Kein Wunder, müssen sich doch bis zu 9 von 10 aller Schwangeren mit dem Auftreten dieser unansehnlichen kleinen Streifen auseinandersetzen. Es handelt sich dabei um eine natürliches Zeichen werdender Mutterschaft. Dennoch kann man das Auftreten mit ein paar Tipps verringern bzw. verhindern.

Regel Nr. 1: den Lebensstil anpassen!

-Ausgewogenes Essen ist gut für die Haut.

Essen Sie ausgewogen und dabei vor allem Nahrungsmittel, die gut für die Haut sind. Während der Schwangerschaft ist ausgewogene Ernährung nicht nur gut für Sie, sondern auch gut für Ihr Baby und für Ihre Haut. Das bedeutet, dass Sie alles essen sollten und das in vernünftigen Mengen, die es ermöglichen, die Lipidversorgung (Fettsäureversorgung) der Haut sicherzustellen. Tatsächlich ist das der „Zement“ der Haut, der sie zusammenhält. Insbesondere essentielle Fettsäuren (Omega-3 & -6), die der Körper nicht selbst herstellen kann, sind sehr wichtig. Man muss sie also über die Nahrung aufnehmen.
Diese Fettsäuren erlauben es der Haut, ihre Festigkeit und Elastizität zu bewahren. Also essen Sie Fett (natürlich in Maßen).

Ideal sind Margarinen (Achtung: verwenden Sie unbedingt transfettfreie Margarine), die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, zum Frühstück auf Toast und zu jeder weiteren Mahlzeit 2 EL Öl zum Würzen von Salaten oder anderen Speisen (am besten Nüsse, Raps-, Oliven- oder Traubenkernöl). Diese Lebensmittel sind auch eine Vitamin-E-Quelle, ein Antioxidans, das die Haut schützt. Andere Lebensmittel, die viel Vitamin E enthalten, sind: Muscheln, Samen, Avocados, fetter Fisch (Lachs, Meeräsche, ...). Obst und Gemüse sind auch reich an Antioxidantien.

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Es trägt zur Regulation des Keratins bei (= eine Substanz, die die Oberflächenschichten der Haut bildet, aber auch Haare und Nägel) und vermindert trockene und raue Haut. Es ist in gelben und orangen Früchten und Gemüse enthalten, wird aber auch in Fett, z. B. in Butter oder Margarine, gefunden. Hinweis: vergessen Sie nicht, dass Butter und Margarine die gleiche Menge an Fett enthalten!

-Trinken Sie!

Wasser ist notwendig, um Ihren Körper zu reinigen und die Zellen zu stärken. Außerdem sorgt nur genügend Flüssigkeit für eine ausreichende Hautfeuchtigkeit. Sollten Sie täglich nicht auf die empfohlenen 1,5 Liter kommen, können Sie mit Früchten und Obst zusätzlich Flüssigkeit aufnehmen. Auch Tee ist eine gute Idee. Vorsicht bei Kaffee: Koffein entwässert.

-Sport

Sport kann die Blutzirkulation fördern und verbessert die Hautelastizität. Ob Yoga, Wandern oder Schwimmen - die Auswahl ist groß.

-Gewichtszunahme - allmählich ist am besten

Abrupte Gewichtszunahme (und dann -abnahme) belastet die Haut natürlich sehr und fördert die Entstehung von Dehnungsstreifen. Das ist aber nicht nur bei einer Schwangerschaft der Fall, sondern auch während Diäten und sogar in der Pubertät kommt es vor.

Während einer Schwangerschaft ist es am besten, wenn sie auf eine stetige, allmähliche Gewichtszunahme achten. Essen Sie, ohne zu hungern, aber übertreiben Sie es nicht.

Regel Nr. 2: die richtige Hautpflege verhindert Schwangerschaftsstreifen

-Peelen Sie Ihre Haut regelmäßig!

Nichts ist so gut für die Haut, wie ein regelmäßiges, sanftes Peeling – auch für sensible Bereiche und gegen Schwangerschaftsstreifen. Das Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und fördert Hautatmung und Regenerationsfähigkeit. Dieser Tipp verringert auch die Sichtbarkeit schon bestehender Dehnungsstreifen.

-Die Haut befeuchten und massieren

Ein wesentlicher Schritt bei der Vorbeugung von Dehnungsstreifen ist regelmäßige Pflege. Diese sollte idealerweise täglich durchgeführt werden, morgens und abends. Bei der Massage richten Sie Ihren Fokus auf die Stellen, die anfällig für Streifenbildung sind: Bauch, Gesäß, Hüfte und Beine. Entscheiden Sie sich für ein nährendes Massageöl, das reich an essentiellen Fettsäuren ist und die Hautelastizität verbessert.

-Sonnenschutz

Besonders Schwangere sind anfällig für Streifen. Ohne Sonnencreme treten sie aber noch mehr hervor, wenn Sie sich länger in der Sonne aufhalten. Verwenden Sie am besten Produkte ohne chemische UV-Filter.