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Lanolin (Wollwachs)

Lanolin stammt aus dem Talgdrüsensekret von Schafen, das aus dem Wollvlies der Tiere extrahiert wird. Nach dem Waschen der Vliese und dem Zentrifugieren des Waschwassers kann das Rohwollwachs gewonnen und weiterverarbeitet werden.
In Kosmetikprodukten wirkt Lanolin effektiv feuchtigkeitsspendend, weichmachend und heilend bei Hautrissen und trockener, schuppiger Haut. Es bietet die ideale Pflegegrundlage bei geschädigter, neurodermitischer oder von Psoriasis betroffener Haut, da es Entzündungen entgegenwirkt und die Hautregeneration fördert. Es kann sehr tief in die Haut eindringen und dort die Feuchtigkeit festhalten. Auch hat Lanolin ein sehr geringes allergisches Potential.

Wollwachsalkohol (Lanolin Alcohol): Wollwachsalkohole sind isolierte, unverseifbare Bestandteile des Rohwollwachses und werden als pflegende Emulgatoren in Kosmetikprodukten verwendet. Sie bestehen vorwiegend aus Sterolen und ähneln in ihrer Wirkung pflanzlichen, unverseifbaren Bestandteilen, verbessern also die Barrierefunktion und binden Feuchtigkeit in der Haut. Wollwachsalkohole wirken außerdem rückfettend und machen die Haut weich und geschmeidig. In Lippenstiften und Lippenpflegeprodukten gelten sie als konsistenzgebend, heilungsfördernd und haftungsverbessernd, auch in Salben werden sie gerne als Grundlage eingesetzt.

vgl. Heike Käser 2010, "Naturkosmetische Rohstoffe", Linz, Verlag Freya, 3. Auflage 2012


“Everything you can imagine, nature has already created.”

Albert Einstein