Gesunde Haut auch im härtesten Winter

Montag, 02. Dezember 2019

Gesunde Haut auch im härtesten Winter

Wussten Sie, dass unsere Haut mit jedem Grad Celsius, den die Temperatur abfällt, rund 10 Prozent weniger Öl produziert? Im Winter, wo die Temperaturen gerne auch weit unter null Grad gehen, werden alle Hauttypen von Natur aus trockener, weil die Luftfeuchtigkeit allgemein viel geringer ist als im Sommer.

Das ist aber nicht der einzige Angriff auf unsere Haut. Heizungen trocknen die Luft in schlecht gelüfteten Räumen noch mehr aus und dann kommen noch die Effekte der Weihnachtsfeiertagsdiät hinzu. Es kommt sehr häufig vor, dass die Haut sich angespannt, gereizt anfühlt und besondere Pflege braucht.

Hier sind ein paar sanfte Wege, um der Härte des Winters effektiv entgegenzuwirken und die Haut gesund in den nächsten Frühling zu bringen – egal, welchen Hauttyp Sie haben.

Peeling, ohne die Haut zu reizen

Wenn Sie im Winter schuppige Hautstellen bemerken, sind Sie nicht alleine. Viele Menschen leiden in den kalten Monaten daran. Die Verwendung eines Peelings kann dann Sorgen bereiten, doch dazu gibt es keinen Grund, denn nicht alle Peelings sind gleich. Ein sanftes Peeling mit runden Reinigungskörnern entfernt abgestorbene Hautschuppen. So können Pflegecreme und -öl besser und tiefer in die Haut eindringen und so ihre Wirkung besser entfalten.

Ein Tropfen Öl

Im Winter ist es eine gute Idee, ein Gesichtsöl zur Gesichtspflege hinzuzufügen, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten und sie vor der trockenen Luft zu schützen. Massieren Sie einfach 2-3 Tropfen des Öls ihrer Wahl sanft in die saubere, leicht feuchte Haut ein. Ein Gesichtsöl als Ergänzung zur Gesichtscreme kann wahre Wunder wirken.

Trockene Haut nähren

Rissige Lippen oder Hände sind ein häufiges Leiden, dass bei vielen Menschen im Winter auftritt. Trockene Haut braucht den ganzen Tag Feuchtigkeit, um sich zu regenerieren. Während die richtigen Pflegeprodukte der Haut Feuchtigkeit von außen geben, müssen wir sie auch von innen damit versorgen. Trinken Sie deshalb im Winter unbedingt genügend. Gut sind Wasser, grüner Tee oder Fruchtsäfte ohne zugesetzten Zucker. Vermeiden Sie Alkohol und Kaffee, denn sie wirken entwässernd.

Auch bestimmte Lebensmittel helfen, die Haut in Balance zu halten. Dazu gehören alle jene, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, also Nüsse, Samen, Lachs und Co. Auch eine gute Versorgung mit Vitamin A ist wichtig. Diese findet sich vor allem in farbenfrohen Früchten und Gemüse.

Duschzeit reduzieren

So schön es ist, in der Dusche zu singen und sich Zeit zu lassen, so schnell entzieht heißes Wasser der Haut wertvolle Feuchtigkeit. Wasser auf der Haut verdunstet und nimmt die wertvollen natürlichen Öle mit sich, die die Haut elastisch und geschmeidig machen. Am besten, man duscht maximal 15 Minuten und nur mit lauwarmem Wasser.

Denken Sie auch daran, nur sanfte Seifen, Duschgele und Co. zu verwenden. Im Winter ist die Haut ohnehin schon strapaziert, da müssen wir sie mit scharfen Waschlösungen nicht noch weiter reizen. Am besten sind Produkte ohne Alkohol bzw. Duftstoffe, die dafür aber hautpflegende Stoffe enthalten.

Gleich nach dem Duschen ist es außerdem eine gute Idee, sich mit einer Creme auf Ölbasis einzucremen, damit die Haut nicht austrocknet. Produkte mit Avocadoöl und/oder Sheabutter sind dafür ideal.

Die richtige Kleidung

Trockene Haut leidet bei kratzenden Stoffen und, wenn sie ungeschützt den Elementen ausgesetzt ist. Wir sollten unsere Haut im Winter vor Wind und, darauf vergessen viele, auch vor Sonne schützen. Am besten, man zieht mehrere Lagen an, dann kann man sich jeweils an die Temperatur anpassen. Achten Sie darauf, keine irritierenden, rauen Stoffe zu tragen. Am besten sind Baumwolle und Seide, damit die Haut atmen kann. Denken Sie auch daran, die Kleidung mit milden Waschmitteln zu waschen, damit es nicht zu ungewollten Hautreaktionen kommt.

Mit diesen sanften, an den Winter angepassten Änderungen bei der Hautpflege ist auch eine strahlend schöne, gesunde Haut im Winter keine Hexerei.