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Montag, 10. September 2012

Hilfe, Haarausfall!

Gesundes, fülliges Haar – jede Frau träumt davon! Denn schöne gesunde Haare sind das Symbol für Jugend und Kraft, stechen sofort ins Auge und bedeuten Attraktivität.

Um Haarausfall handelt es sich, wenn täglich mehr als 100 Haare den Kopf verlassen und auf dem Handtuch bzw. in der Bürste landen – bei langen Haaren ist das noch mehr zum Weinen als bei kurzen. Ein deutliches Zeichen für Haarausfall sind außerdem Geheimratsecken, die sich ausbreiten oder lichter werdendes Haar, speziell am Scheitel oder am Hinterkopf. Je weniger Haare „frau“ überhaupt hat und je dünner sie sind, umso stärker wird jedem einzelnen Haar nachgeweint, Verzweiflung greift um sich!

Manchmal entstehen auch komplett kahle Stellen am Kopf, selbst bei sehr jungen Frauen. Hier liegt die Basis des Problems jedoch meist in einer Überbeanspruchung des Haars (künstliche Verlängerungen, Färben, Glätten, Föhnen…), die Chance auf Regeneration und Nachwuchs bei haarmodischer „Enthaltsamkeit“ ist groß. Und bis das neue Haupthaar nachgewachsen ist, trägt „frau“ das Haar zusammen gebunden und bedeckt die kahle Stelle so…

Was tun bei Haarausfall?
Hilfe von innen heraus: Das Vitamin H (B7, Biotin), auch „Haarvitamin“ genannt, soll die Bildung von Keratin, der Bausubstanz der Haare, anregen. Im Bestcase wird vermehrter Haarausfall gestoppt und die Qualität von brüchigem oder stumpfem Haar verbessert. Im Worstcase passiert nichts, von Nebenwirkungen oder der Möglichkeit einer Überdosis ist nichts bekannt. Vitamin H kann man ganz einfach als Nahrungsergänzungsmittel kaufen.

Hilfe von außen: Basische Pflegeprodukte und Haarwuchsmittel. Zahlreiche Haarwasser, Sprays, Shampoos und Kuren versprechen Erfolg im Kampf gegen Haarausfall. Ihnen gemeinsam ist eines: Sie entsäuern und entschlacken den Haarboden, remineralisieren und versorgen die Haarwurzeln mit frischen Nährstoffen. Haarwachsmittel – es gibt sie in unterschiedlichen Stärken – unterstützen den Prozess, indem sie Nährstoffkonzentrate enthalten, die den Haarboden ganz gezielt mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Das Einmassieren und Warmhalten während der Behandlung unterstützen den positiven Effekt zusätzlich.
Es gibt inzwischen auch spezielle Shampoos, in denen Koffein enthalten ist. Laut unabhängigen Tests sollen auch diese Shampoos Haarausfall verlangsamen können.

Hilfe vom Profi: Haarergänzungen. Bevor die Perücke zur einzigen Alternative wird (was beim Sport, in der Sauna oder speziell beim Schwimmen ganz schön nerven kann!), bieten sich unauffällige Haarergänzungen mit Haarverdichtungen aus Echthaar an. Dabei wird das eigene Haar mit Echthaaren aufgefüllt, die in Länge, Struktur und Farbe ans Eigenhaar angepasst sind (trägt sich wie natürlicher Haarwuchs). Auf diese Weise wird aus schütterem oder feinem Haar auf schonende Weise wieder volles Haar. Dieser attraktive Volumeneffekt ist auch bei ergrautem Haar machbar, aber je nach Qualität und Betroffenheit nicht ganz günstig…

Hilfe von der medizinischen Haarchirurgie: Bei der Haartransplantation werden eigene, gesunde Haarwurzeln auf kahle Stellen verpflanzt. Aber keine Angst vor Kahlheit an einer anderen Stelle: Es ist meist erstaunlich, wie wenig eigene „Spenderhaare“ dazu benötigt werden. Je nach Methode und Haarlänge ist jedoch mehr als eine Sitzung nötig und der Kostenfaktor daher nicht unerheblich.

Hausmittel: Heilkräuter wie Zinnkraut, Brennnessel, Birke oder Hopfen – als Tee angesetzt – sollen helfen, das Haar zu regenerieren. Genannt werden auch Bockshornklee-Absud oder eine Kopfhautmassage mit einer Mischung aus Zitronensaft und Olivenöl. Des weiteren soll das Waschen mit Bier, das Einreiben mit Rizinusöl oder Aloe Vera Gel helfen… So genannte Hausmittel gibt es unzählige – ob sie auch helfen, sei dahin gestellt…

“Everything you can imagine, nature has already created.”

Albert Einstein