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Tipps und Tricks für die After-Sun-Pflege

Montag, 22. Juni 2015

Tipps und Tricks für die After-Sun-Pflege

Je länger die Sonne uns ihr Antlitz zeigt, desto mehr steigt die Lust, nach draußen zu gehen. Die Sonne steigert die Stimmung und tut gut. Sie strapaziert aber auch die Haut, die zu jucken beginnt und spannt. Deshalb ist neben dem aktiven Schutz vor der Sonne auch die After-Sun-Pflege so wichtig.

Zu viel Sonne resultiert in einem Sonnenbrand. Eine alltägliche Erfahrung eigentlich, die jeder Mensch schon einmal gemacht hat und wohl auch noch manchmal machen wird. Wie entsteht aber ein Sonnenbrand? Setzt man sich übermäßiger UVB-Strahlung aus, kommt es zu Strangbrüchen in der DNS. Die Hautzellen werden geschädigt, was zu einer Entzündung der Unterhaut führt. Auch UVA-Strahlung hat die gleiche Wirkung, obwohl es länger dauert, bis sie diese entfaltet. Da UVA-Strahlung tiefer in die Haut eindringt, wird zunächst “nur” das Kollagen geschädigt, was die Hautelastizität vermindert und zu Faltenbildung führt.

Sonnenbrände ähneln Hautverbrennungen ersten und zweiten Grades. Es kommt zu einer Rötung, Hitzegefühlen, Juckreiz und Schmerzen. Die Symptomspitze wird nach 12 bis 24 Stunden erreicht. Es dauert weitere drei bis sieben Tage, bis die Symptome ganz abgeklungen sind.

Aber selbst, wenn Sonnencreme verwendet und ein Sonnenbrand verhindert wurde, ist die Haut nach einem Sonnenbad nicht in Topform. Die Sonne, der Wind und die Hitze trocknen sie aus. Es fehlt an Feuchtigkeit und Falten können entstehen. Für die Regeneration sind After-Sun-Produkte, die die Selbstheilungskräfte der Haut unterstützen, ebenso wichtig, wie eine Zeitspanne von mindestens zwölf Stunden, in der man der Haut Ruhe gönnt. Vor allem die Schienbeine und die so genannten Sonnenterassen (Stirn, Nase, Kinn, Wangen, Schultern, Dekolleté) bedürfen besonderer Pflege.

Anbei ein paar Tipps dafür:

  • Bei After-Sun-Pflegeprodukten ist es am wichtigsten, dass sie Feuchtigkeit spenden. Außerdem sollten sie frei von Zusätzen sein. Parfums und Parabene reizen nur die ohnehin schon gestresste Haut. Die Regeneration und die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts stehen im Vordergrund.
  • Hydrolate sind im Sommer praktisch ein Muss. Auf die Haut aufgetragen, sorgen sie für Erfrischung, sie kühlen und entspannen. Auch für Kinder sind sie gut geeignet.
  • Aloe Vera ist in der Hautpflege schon lange ein Begriff. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze sind für die After-Sun-Pflege aber geradezu perfekt. Sie spenden Feuchtigkeit und wirken entzündungshemmend sowie wundheilend.

Neben Pflegeprodukten gibt es auch noch eine Reihe von anderen Maßnahmen, die die Hautregeneration unterstützen:

  • Nach einem ausgiebigen Sonnenbad empfiehlt es sich, der Haut zunächst etwas Ruhe im Schatten zu gönnen, bevor es unter die Dusche geht. Lauwarmes Wasser ist am besten. Heißes oder kaltes Wasser schocken die Haut und können so die Regeneration verzögern. Mit dem Handtuch wird danach abgetupft, nicht gerieben, denn das reizt nur.
  • Eine wichtige Rolle spielt auch die “Pflege von Innen”. Damit ist die richtige Ernährung gemeint. Obst und Gemüse unterstützen mit ihren Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen die Hautregeneration. Karotten helfen zum Beispiel dabei, den Betakarotinhaushalt der Haut auszugleichen. Je mehr man sich der Sonne aussetzt, desto mehr sollte auch getrunken werden, um einem Flüssigkeitsverlust über die Haut entgegenzuwirken.

Zum Schluss noch ein spezieller Tipp: Kokosöl schmeckt nicht nur hervorragend, wie eine Salbe angewandt hat es auch einen kühlenden Effekt. Durch seinen Vitamin-E-Gehalt beruhigt es zudem. Da es auch in tiefere Hautschichten eindringt, ist es gut für Leute mit trockener und rissiger Haut. Es regeneriert und beugt Faltenbildung vor.

Den ersten Teil unserer Serie zum Thema "Sonnenschutz" finden Sie hier.

“Everything you can imagine, nature has already created.”

Albert Einstein