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Selbstbräuner - alles, was Sie wissen müssen

Dienstag, 29. März 2016

Selbstbräuner - alles, was Sie wissen müssen

Die perfekte Sommerbräune zu jeder Jahreszeit ist mit Selbstbräunern heute kein Problem mehr. Ein paar Dinge sollten jedoch berücksichtigt werden, damit auch wirklich das beste Bräunungsergebnis herausschaut. Hier sind unsere Infos und ultimativen Anwendungstipps.

Schaden Selbstbräuner der Haut?

Grundsätzlich sind Selbstbräuner die hautfreundlichste Variante, um braun zu werden. Die meisten Produkte verwenden entweder DHA oder Erythrulose bzw. eine Mischung aus beiden Stoffen. Es handelt sich dabei um Zuckermoleküle, die auch selbst im Körper vorkommen. Sie sind ungefährlich. Die Wirkung von DHA setzt nach sechs bis acht Stunden ein, die Wirkung von Erythrulose nach circa zwei Tagen. Dafür ist die Bräune durch Erythrulose etwas langanhaltender.

Wirkt Selbstbräuner bei jedem Menschen?

Nein, nicht bei jedem. Die verwendeten Bräunungsstoffe sind Zuckermoleküle, die mit den Eiweißen und Aminosäuren in der Haut reagieren. Bei 10 bis 15 Prozent der Menschen fehlen diese Stoffe in der Haut aber, weshalb keine Reaktion stattfinden kann.

Welches Produktart ist die richtige?

Selbstbräuner gibt es in vielen verschiedenen Varianten: Lotion, Gel, Creme, Spray oder Schaum. Alle Produktarten wirken gleich gut. Probieren Sie einfach verschiedene Varianten aus und verwenden Sie die, die Ihnen am besten gefällt.

Welche Bräunungsintensität passt zu meinem Hauttyp?

Damit die Bräunung nicht zu dunkel wird und unnatürlich aussieht, sollten Sie bei der Wahl des Mittels aufpassen. Verwenden Sie nur Produkte, die ein paar Nuancen dunkler sind, als Ihre momentane Hautfarbe. Im Zweifelsfall wählen Sie am besten die hellere Variante. Sollte diese zu hell sein, können Sie den Selbstbräuner einfach noch einmal auftragen. Das intensiviert die Farbe.
Haben Sie ein zu dunkles Produkt erwischt, müssen Sie es nicht wegwerfen. Sie können es mit einer herkömmlichen Creme mischen. So nimmt die Farbintensität ab.

Hinweis: Sollte Ihre Haut nach der Anwendung leicht orange schimmern, ist das ein Hinweis auf einen gestörten Säureschutzmantel. Überprüfen Sie in einem solchen Fall Ihre Pflegeprodukte. Vielleicht verwenden Sie ein zu aggressives Duschgel oder Ähnliches.

Richtige Vorbereitung

Die optimale Basis für eine möglichst lang haltende, gleichmäßige Tönung ist glatte, feine Haut. Es ist wichtig, abgestorbene Hautzellen, Verhornungen etc. zu entfernen. Verwenden Sie also vor dem Selbstbräuner ein Peelingprodukt. Je glatter die Haut, desto ebenmäßiger wird die Bräunung. Vergessen Sie dabei Ellbogen, Fersen und Knie nicht. Die Beine sollten unbedingt von störenden Härchen befreit werden. Also: Wachsen, rasieren oder epilieren Sie; am besten am Tag davor. So kann sich die Haut wieder beruhigen.

Feuchtigkeit ist Trumpf

Forscher haben herausgefunden, welche Haut am besten Farbe aufnimmt. Das Ergebnis: Je höher der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, desto besser ist die Farbaufnahme. Cremen Sie sich also gut ein, bevor Sie sich an die Selbstbräuner heranmachen.

Nicht baden

Nehmen Sie kein langes Bad, bevor Sie die Selbstbräuner anwenden. Die aufgequollene oberste Hautschicht kann sonst der Grund für eine unregelmäßige Bräunung sein.

Die richtige Anwendung

Je nach Produktart, sollte der Selbstbräuner immer der Beschreibung entsprechend angewandt werden. Cremen etc. trägt man am besten mit kreisenden Bewegungen auf. Waschen Sie sich danach gleich die Hände und säubern Sie Ihre Nägel. Alternativ können Sie Einweghandschuhe verwenden.

Lassen Sie den Selbstbräuner dann GANZ einziehen. Das kann bis zu dreißig Minuten dauern. Sind Sie zu ungeduldig, haben Sie Flecken auf Ihrer Kleidung, die nicht mehr herausgehen.

Gesicht ist nicht gleich Körper

Die Gesichtshaut ist viel dünner, empfindlicher und zarter als die restliche Haut des Körpers. Deshalb eignen sich Selbstbräuner für den Körper auch nicht fürs Gesicht. Dieses benötigt ein speziell abgestimmtes Produkt. Sparen Sie aber den Haaransatz und die Augenbrauen aus. Bei diesen Partien ist die Gefahr einer ungleichmäßigen Tönung sehr hoch.
Denken Sie daran, dass Gesichts- und Körperprodukte die gleiche Konzentration an Bräunungswirkstoffen enthalten sollten. Sonst laufen Sie ein paar Tage mit zwei Bräunungstönen herum.

Ist dauerhafte Bräune möglich?

Selbstbräuner färben die oberste Schicht der Haut, die Hornschicht. Weil sich diese aber stetig erneuert, indem sich kleinste Hautschuppen ablösen, hält die künstliche Bräunung nur circa drei bis vier Tage. Diese Dauer kann mit einem Peeling vor der Behandlung oder durch die regelmäßige Anwendung von reichhaltigen Feuchtigkeitscremes etwas verlängert werden. Möchte man dauerhaft braun sein, sollte man regelmäßig Selbstbräuner verwenden.

Hilfe - die Bräunung ist unregelmäßig!

In solchen Fällen wird oft empfohlen, einfach noch einmal ein Peeling zu machen. Das ist aber nicht die beste Idee. Die ohnehin schon strapazierte Haut wird so nämlich nur noch mehr beansprucht. So tauschen Sie ein unregelmäßig braunes mit einem roten und gereizten Hautbild. Keine gute Alternative. Zitronensaft reizt die Haut übrigens auch.
Die beste Lösung ist es, sich langsam an Selbstbräuner heranzutasten; starten Sie mit einer niedrigen Dosis eines helleren Bräunungsmittels und sammeln Sie Erfahrung. So gehen Sie auf Nummer sicher und belasten Ihre Haut nicht unnötig.

Schützen Selbstbräuner vor UV-Strahlung?

Nein. Sie sind zwar schön braun, gegen UV-Strahlung schützt diese Bräune aber nicht. Tragen Sie immer zusätzlich Sonnencreme auf, wenn Sie sich länger im Freien aufhalten.

Haben Sie jetzt Lust auf schöne Bräune bekommen? Hier finden Sie unsere Auswahl an Selbstbräunungsprodukten.

“Everything you can imagine, nature has already created.”

Albert Einstein