Gepflegte Haut trotz Kälte

Montag, 28. Januar 2019

Gepflegte Haut trotz Kälte

Unsere Haut wird im Winter besonders beansprucht. Dann ist die richtige Pflege wichtig.

Warum unsere Haut im Winter leidet

Im Winter sinken die Temperaturen und das wirkt sich auf unsere Haut aus, denn die veränderten Temperaturen beeinflussen ihren Stoffwechsel. Je geringer die Temperatur, desto inaktiver werden die Talgdrüsen der Haut. Die Haut wird nicht mehr so gut mit Fett versorgt, wodurch die natürliche Schutzhülle der Haut schwächer wird.

Dazu kommt, dass die Luft bei niedrigen Temperaturen nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann. Kombiniert mit der trockenen, warmen Luft in geheizten Wohnungen und Büros und den großen Temperaturunterschieden zwischen draußen und drinnen, wird der Haut viel Wasser entzogen.

Menschen, die nun sowieso schon mit trockener Haut zu kämpfen haben, bekommen im Winter noch mehr Probleme. Die Haut beginnt zu spannen, sie juckt, im Extremfall wird sie rissig oder es entstehen Ekzeme.

Wie pflegen?

Es geht also darum, den Wasserverlust der Haut zu reduzieren bzw. aufzuhalten. Bleibt die Feuchtigkeit in der Haut, hat man keine Probleme. Dafür kann man z. B. eine Fettsalbe oder Öle (Mandel- oder Jojobaöl eignen sich besonders gut) anwenden. Speziell auf den Winter abgestimmte Cremes verhindern, dass die Haut austrocknet und glätten sie. Nachteilig ist jedoch, dass man dabei oft das Gefühl hat, dass die Haut nicht atmen kann, weil die Schweiß- und Wärmeabgabe blockiert wird – das ist als Okklusionseffekt bekannt.

Dennoch ist die Haut mit fetthaltigen Mitteln am besten vor eisigen Temperaturen geschützt, vor allem das Gesicht.

Vergessen Sie nicht auf die Lippenpflege. Die Lippen sind sehr empfindlich und werden leicht spröde.

Bei wasserhaltigen Gesichtscremes ist übrigens Vorsicht geboten, wenn die Temperaturen unter Null fallen und man sich im Freien aufhalten muss. Es kann dann zu Erfrierungen, Frostbeulen oder Entzündungen kommen.

Was auch im Winter sehr wichtig ist: ein ausreichender Sonnenschutz. Vor allem, wenn man sich in größerer Höhe, etwa auf einem Berg aufhält, ist er unverzichtbar. Schnee reflektiert das Licht und verstärkt die Wirkung der scheinbar nicht so stark scheinenden Sonne.

Reinigen nicht vergessen

Natürlich darf bei aller Pflege auf die Hautreinigung nicht vergessen werden. Am besten eignen sich im Winter milde Mittel, die dann mit der richtigen Pflege ergänzt werden. So können Schmutzpartikel die Poren nicht verstopfen und Entzündungen wird vorgebeugt.

Verwenden Sie zur Reinigung maximal lauwarmes Wasser. Zu heißes Wasser trocknet die Haut weiter aus. Auch lange Bäder sollten vermieden werden (außer man benutzt spezielle Badeöle).

Fürs Gesicht ist zudem die regelmäßige Anwendung einer Feuchtigkeitsmaske empfehlenswert.

Viel trinken

Natürlich hilft all die Pflege, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten, nichts, wenn von vorneherein zu wenig Feuchtigkeit da ist. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Zwei Liter pro Tag sollten es schon sein.

Luftfeuchtigkeit kontrollieren

Im Gegensatz zu draußen, können wir die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen kontrollieren. Für die Haut am besten ist eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %. Dafür können wir entweder die Wohnung mit Pflanzen begrünen oder wir stellen Wasserbehälter in Heizungsnähe auf.