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Haarentfernung: Glatt geht auch mit Naturkosmetik

Montag, 18. April 2016

Haarentfernung: Glatt geht auch mit Naturkosmetik

Vor der Haarentfernung

Es ist eine gute Idee, die Haut vor der Haarentfernung mit einem Peeling zu behandeln. Dadurch werden abgestorbene Hautschuppen beseitigt. So gelangen die Haarentfernungsmittel wirklich zu den Haarfolikeln, also der Stelle, an der das Haar in die Haut “eingelassen” ist. Dafür empfiehlt sich ein sanftes Peeling. Verwenden Sie vielleicht auch einen Peeling-Handschuh oder eine Bürste. So wird abgestorbene Haut noch gründlicher entfernt.
Direkt vor der Behandlung sollte die Haut trocken und fettfrei sein. Heben Sie sich das Eincremen für später auf.

Das Entfernen der Haare mit Wachs

Naturkosmetische Wachsprodukte zeichnen sich durch eine natürliche Rezeptur ohne Parabene, chemische Konservierungsstoffe und Farbstoffe aus. So sind sie besonders sanft zur Haut.

Es gibt verschiedene Produktarten, die verwendet werden können. Da wäre zunächst einmal das klassische Wachs im Tiegel. Dieses wird bei Bedarf erhitzt und dann auf die Haut aufgetragen. Dann kommt ein Baumwollstreifen drauf, welcher nach einiger Zeit ruckartig gegen die Wuchsrichtung abgezogen wird. Dieses klassische Wachs stammt aus dem Orient und hat als Hauptbestandteile Zucker und Zitronensäure.

Daneben gibt es auch noch Kaltwachsstreifen. Sie sind auf bestimmte Körperregionen wie Gesicht, Achseln & Bikinizone und den Körper abgestimmt. Sie funktionieren ganz einfach: Die Streifen werden zwischen den Händen erwärmt, geteilt, auf die Haut aufgelegt und glattgedrückt. Dann werden sie mit einer schnellen Bewegung gegen die Wuchsrichtung entfernt.

Falls Sie es etwas ausgefallener mögen, können Sie ja einen Wachs Roll-on ausprobieren oder auch eine Wachstube, die dank ihrer Präzision ideal für Augenbrauen und Oberlippe ist.

Nach der Haarentfernung

Ganz wichtig nach der Behandlung ist es, die Haut zu pflegen. Am besten eignet sich dafür feuchtigkeitsspendende Lotionen und Öle. Diese halten die Haut sanftweich und beruhigen sie wieder, Reizungen wird vorgebeugt.

Eingewachsene Haare können bei dieser Art der Haarentfernung leider immer vorkommen. Dagegen kann man aber etwas tun. Verwenden Sie direkt nach dem Peeling keine fettigen Cremes. Diese verstopfen die Haarkanäle, wodurch die Haare beim Auswachsen behindert werden. Damit die Poren nicht von Hautschuppen verstopft werden, sollte ab einer Woche nach der Haarentfernung regelmäßig ein Peeling verwendet werden. Zu guter Letzt gibt es noch spezielle Mittel, die bei bereits eingewachsenen Haaren angewandt werden können.

Um länger Freude an der glatten Haut zu haben, können Sie haarwuchshemmende Mittel einsetzen. Diese Mittel gibt es für den Körper, aber auch als Deo. Sie wirken dreifach, indem sie den Nachwuchs verzögern, die Haare feiner und spärlicher wachsen lassen und die Haut pflegen.

Hinweis für Männer: Die Körperbehaarung von Männern ist anders als jene von Frauen. Die Haare haben größere Wurzeln und sind viel stärker in der Haut verankert. Das führt dazu, dass eine Haarentfernung mit Wachs, etc. viel schmerzhafter ist. Rasieren geht am einfachsten. Wollen Sie jedoch länger Ihre Ruhe haben, sollten Sie doch zu Wachs greifen. Mit der Zeit gewöhnt sich die Haut daran und die Schmerzen lassen nach. Das dauert aber, also müssen Sie durchbeißen.

“Everything you can imagine, nature has already created.”

Albert Einstein